Berliner Senat streicht der Lesbenberatung finanzielle Mittel
Der Senat für Gesundheit hat uns in der letzten Woche mitgeteilt, dass wir 15.000 Euro im schon laufenden Jahr 2013 einsparen müssen.
Das ist einfach unfassbar!!! Wir werden das nicht akzeptieren!
Das würde bedeuten, dass unserer Barrierefreiheit, unsere Jugendarbeit, die niedrigschwelligen Gruppenangebote, ein Teil unseres Beratungsangebotes und die Öffnungszeit nicht mehr so wie bisher für lesbische, bisexuelle Frauen und Trans*Menschen zu Verfügung stehen könnten.
Was für eine tolle Power...
Liebe Unterstützer_innen
Die Kundgebung war ein toller Erfolg. Über 100 Menschen waren da und haben mit uns gegen die Streichungen von je 15.000 Euro bei der Lesbenberatung und dem Familienplanungszentrum Balance demonstriert! Um 11:30 Uhr konnten wir dann der Staatssekretärin für Gesundheit, Frau Demirbüken-Wegner, unsere Onlinepetition überreichen! Wir haben mit der Übergabe darauf hingewiesen, dass aus den wunderbaren Kommentaren zur Petition deutlich wird, warum die Streichung zurückgenommen werden muß und welchen Stellenwert die Lesbenberatung und LesMigraS für viele Menschen in Berlin, bundesweit und international einnimmt. Weiterhin war es uns ein Anliegen, ein queeres genderbutgeting einzufordern und nicht da zu Kürzen, wo Mehrfachidentität nicht in Frage gestellt sondern empowert wird!
Bitte bleibt weiter gemeinsam mit uns am Ball - noch sind die Streichungen nicht abgewendet!
Demo „Keine Streichung bei FrauenLesbenTrans* Projekten!“
Wir begrüßen den Demo-Aufruf von Anja Kofbinger (Die Grünen), um gegen die Streichungen bei der Lesbenberatung Berlin und Balance jeweils in Höhe von 15.000 Euro zu protestieren.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie wollen wir auf die Straße gehen und unseren Unmut über die Streichungen vor der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales laut werden lassen.
Über 2300 Unterschriften unserer Online-Petition innerhalb einer Woche zeigen, dass unser Protest von sehr vielen Menschen unterstützt wird. Diese Stimmen müssen auch von den Entscheidungsträger_innen gehört werden. Beteiligt euch an der Kundgebung! Macht euren Unmut sichtbar!
Wir fordern die sofortige Rücknahme der Streichung für 2013 und die seit Jahren geforderte finanzielle Aufstockung der Gelder- insbesondere für die young&queer Arbeit.
Kundgebung am 17.5.2013 um 11 Uhr vor der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales (Oranienstr. 106).
Wir werden die Streichung nicht hinnehmen und brauchen dafür Deine Unterstützung. Unterzeichne unsere Onlinepetitiongegen die Streichung. Jede Unterschrift zählt.
Wir sammeln 1000 Gründe für die Berliner Politiker_innen, warum die Arbeit der Lesbenberatung wichtig ist und auf keinen Fall gekürzt werden darf. Deine Meinung ist uns wichtig! Nenn uns deine Gründe im Kontaktformular.
Mehr als 2300 Unterzeichner_innen innerhalb einer Woche
Innerhalb haben weit über 2300 Personen unsere Online-Petition gegen die Streichung der finanziellen Mittel der Lesbenberatung unterzeichnet. Bereits über 200 Menschen haben uns mit ihren Argumenten gegen die Kürzung unterstützt. Das ist wunderbar! Diese hohen Zahlen innerhalb kürzester Zeit nehmen wir als Zeichen, dass unser Protest von einer breiten Basis getragen wird. In den Kommentaren der Unterzeichner_innen wird deutlich, welches wichtige Angebot die Lesbenberatung bereit stellt.
„Die Arbeit der Lesbenberatung Berlin ist überlebensnotwendig für viele Frauen Lesben Trans*. Gerade in Sachen Mehrfachdiskriminierung gibt es kein zu vergleichendes Angebot.“
„Die Gesundheit von lesbischen, bisexuellen Frauen und trans* Menschen muß weiter gestärkt werden und darf nicht dem roten Streichungs Sift unterliegen. Diskriminierungsverhältnisse machen krank! Da ist es umso wichtiger, dass es Orte wie die Lesbenberatung gibt, in den mir kompetent, zugewandt, mit Blick für die Vielfältigkeit von meiner Identität begegnet wird. ich forder die Berliner Politiker auf, ihre Entscheidung zurück zu nehmen!“
Wir freuen uns über die immense Unterstützung. All diese Stimmen sind für uns eine wichtige Stärkung in einer solchen Krisensituation. Sie verstärken unseren Protest und zeigen Berlin, dass die Streichung nicht nur von uns, sondern von Hunderten in der Stadt nicht akzeptiert wird.
Pressespiegel: 03. Mai 2013, queer.de: "Berliner Senat kürzt die Lesbenberatung", Hier der Link zum Artikel 07. Mai 2013, Mädchenmanschaft: "Berliner Politik zückt den Rotstift: Gesundheits- versorgung von Frauen, Lesben und Trans* gefährdet", Hier der Link zum Artikel 07. Mai 2013, taz-online:"Kaum Anschluss unter dieser Nummer", Hier der Link zum Artikel 13.Mai 2013, neues deutschland online:"Czaja kürzt bei Lesbenberatung", Hier der Link zum Artikel 13. Mai 2013, Siegessäule online: "Spar-Schock für die Lesbenberatung", Hier der Link zum Artikel 13. Mai 2013, Hessen Tageblatt: "Die Linke: Czaja darf Kürzungen bei Frauenprojekten nicht hinnehmen", Hier der Link zum Artikel
Wo bin ich und wo bist du? Wo sind unsere Grenzen? Und wie können wir uns treffen, Impulse austauschen und interagieren? Mit bewegungs- und körperorientierten Übungen wollen wir uns begegnen und gemeinsam improvisieren. Keine Vorerfahrungen nötig. Bitte bring bequeme Kleidung mit.
Samstag, 4. Mai 2013 14:00 - 17:00 Uhr Lena Antwerpen und Anne Steinbrück
"Jo weiß Bescheid"- Kostenloser Sensibilisierungsworkshop im Rahmen eines Kooperationsprojektes gefördert durch die Initiative Sexuelle Vielfalt
LSBT* in der Pflege- was heißt das eigentlich?
Die Lesbenberatung Berlin e.V bietet einen Workshop mit dem Fokus auf ältere und chronisch kranke Lesben, Bisexuelle und Trans* mit und ohne Migrationsgeschichte in der Pflege an. Es geht dabei um die Sensibilisierung von Pflegepersonal sowie Menschen in der Ausbildung für einen Pflegeberuf.