Dear Qurips, diesmal möchten wir euch zu einem Kinobesuch (Film: "als wäre es leicht") im Rollberg Kino am 27.04.2026 einladen. Der Film startet 18:00 Uhr und wir würden uns danach gern (kritisch) mit euch austauschen und dabei queere/crip Perspektiven auf den Film zentrieren. In dem Film geht es um ein heterosexuelles Paar. Da es selten Filme gibt, in denen Hauptfiguren eine behinderte Positionierung zugeschrieben werden kann, wollten wir trotzdem gern einen Besuch anbieten. Der Film wird in deutscher, schwerer Sprache gezeigt. Meldet euch gern, wenn ihr eine Audiodeskription, weitere Infos zu Zugängen und Barrieren o.ä. von uns bekommen möchtet. Bitte meldet euch diesmal an bis spätestens Sonntag unter info@lesbenberatung-berlin.de an. Danke. Wir freuen uns auf euch!...
Wir laden zum sogenannten PostOst Junk Journaling ein! Sammelt Schnipsel aus eurem queeren PostOst-Alltag (wie Sticker, Rechnungen, Verpackungen, usw.) und bringt sie mit. Am 22.04.2026 (18-20 Uhr) basteln wir dann gemeinsam in den Räumen der Lesbenberatung Berlin in der Kulmer Str. 20a Collagen aus unserem queeren PostOst-Alltag. Alle Menschen, die sich als queer oder questioning* und "postost" (also Migrationsgeschichte haben aus dem sog. "Osteuropa" oder post-sowjetischen Staaten) identifizieren, sind herzliche willkommen.
Wir bereiten auch ein bisschen buntes Papier, Sticker und Bastelsachen vor, aber bring gerne alles mit, worauf du Lust hast!
Wir freuen uns drauf!
*questioning: Du fragst dich, ob du vielleicht bi, pan, lesbisch, schwul, asexuell, genderfluid, trans, nichtbinär etc. bist....
Helene (sie/ihr) und Ari (keine Pronomen) hosten ein Angebot für queere Crips – Qurips, in der Lesbenberatung/LeSMigraS Berlin.
Die Idee für das Angebot ist eine Mischung aus Austausch; zum Beispiel über Konzepte wie Crip Time, gemeinsamen Aktivitäten, Inspirationen teilen und Vernetzung. Wir freuen uns gemeinsam zu Raum gestalten.
Zu uns:
Ari ist eine nicht-binäre trans*Person, weiß und sehbeHindert. Ari macht keine Klassismuserfahrung. Ari arbeitet im psychosozialen Arbeitsbereich der Lesbenberatung und ist in einer Weiterbildung zur systemischen Beratung. Ansonsten setzt Ari sich freiberuflich für Barriereabbau im Performancebereich ein.
Helene ist eine weiße, queere cis-Person, wird gehbeHindert und macht keine Klassismuserfahrung. Aktuell arbeitet sie ebenfalls im psychosozialen Arbeitsbereich der Lesbenberatung und ist in der Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin. Außerdem liest und schaut Helene gern Literatur und Popkulturcontent von BIPOC Queers, die beHindert werden und freut sich auf neue Perspektiven und Austausch mit anderen Qurips.
Falls ihr weitere Infos zu den Zugängen und Barrieren braucht, um an dem Treffen teilnehmen zu können, meldet euch gerne bei info@lesbenberatung-berlin.de
Der nächste Termin ist am 16. März von 17:00 - 18:30 Uhr in den Räumen der Lesbenberatung. Es gibt Dolmetschung zwischen DGS und Deutscher Lautsprache.
Im Vordergrund ist ein lilaner Schriftzug zu sehen: QURIP
Er ist hinterlegt mit einer durchscheinenden runden lila Fläche.
Dahinter ist ein Zeichnung auf dem Bild, die zwei sitzende Personen zeigt. Links sitzt die Person auf einem Stuhl und die Person rechts sitzt in einem Rollstuhl. Die Gesichter der Personen sind nicht zu erkennen. Die Personen sind der Kamera zugewandt. Die Zeichnung besteht aus feinen Linien.
Qurip-Treffen am 16.03.2026: Ideen: - Austausch über "Biofuck" und "Baby, I`m Sick Tonight` - Austausch über das Konzept Qurip Time/nicht-lineare Biografien
Wo: in den Räumen der Lesbenberatung/LeSMigraS Wann: 16.03.2026, 17-18:30 Uhr Infos zu Zugängen und Barrieren findet ihr in den Kommentaren, bei Fragen meldet euch gern unter info@lesbenberatung-berlin.de
Wir sind die Lesbenberatung Berlin. Unsere Organisation hat sich seit der Gründung weiterentwickelt. Mittlerweile sind wir ein Ort von und für trans* und cis Frauen, trans* Männer, alle gender-queeren, nicht-binären, trans und inter Personen. Diese können lesbisch, bisexuell, pansexuell, asexuell, queer und und auch Schwarz, Indigenous, Personen of Color, Migrant*innen, Geflüchtete oder weiß sein. Wir erkennen an, dass Identität zusätzlich von verschiedenen Erfahrungen wie bspw. Behinderung oder Klassenzugehörigkeit geprägt wird.
Wir haben verschiedene Projekte in der Lesbenberatung. Davon sind einige auch offen für alle Geschlechter und damit auch für cis Männer.
Wir denken, dass das Gender und die Pronomen einer Person nicht am Aussehen, Stimme, anderen äußerlichen Merkmalen oder Namen „erkannt" werden können. Bei uns arbeiten Menschen unterschiedlicher Geschlechter, die keine oder verschiedene Pronomen und unterschiedliche Selbst-Defini-tionen benutzen. Bitte respektiert das.
Alle, die sich von unserer Haltung angesprochen fühlen, sind bei uns herzlich willkommen!...
Der Psychosoziale Arbeitsbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. sucht zum 01.04.2026:
Mitarbeiter*in für Psychosoziale Fachberatung und Krisenintervention, Öffnungszeit und Projektarbeit Mindestens 29 Std./Woche, Bezahlung in Anlehnung an TV-L, Entgeltgruppe 10
Aufgabenbereiche:
Psychosoziale Fachberatung und Krisenintervention
- Psychosoziale Fachberatung mit lesbischen und bisexuellen Frauen, Trans* und Inter* Personen, non-binären und queeren Personen: o in akuten Krisensituationen o mit komplexen Traumatisierungen o die aufgrund von (Mehrfach-) Diskriminierungen physisch, wie auch psychisch stark belastet und erkrankt sind o mit Diagnosen, chronischen Erkrankungen und/oder (drohender) Wohnungslosigkeit - Krisenintervention bei u.a.: PTBS, Suizidgefährdung, Identitätskrisen, Suchtmittelabhängigkeit, Folgen von sexualisierter Gewalt - Begleitung und Vermittlung in weiterführende Unterstützungsangebote
Öffnungszeit und Projektarbeit
- Öffnungszeiten: Erst- und Krisenberatungen (telefonisch und persönlich), Aufnahme von Beratungsanfragen, Informationsweitergabe, Weitervermittlung - (Mit-) Erarbeitung von inhaltlichen Beiträgen und Artikeln, Posts für Social Media - Netzwerkarbeit
Inhaltliche Weiterbildung
- In psychosozialen und psychologischen Themenkomplexen - Analyse und Umsetzung in inhaltliche Arbeit und Beratungsarbeit - Gesundheitliche, physische wie auch psychische Auswirkungen von Flucht, Migration und Trauma in LSBT*I*Q-Kontexten - Teilnahme an Fachteams und Supervisionssitzungen
Voraussetzungen - Abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikationen und Erfahrungen - Erfahrungen in psychosozialer Beratungsarbeit - Auseinandersetzung mit eigener sexueller und geschlechtlicher Identität - Auseinandersetzung mit und Arbeitserfahrung in den Bereichen: Homo- und Trans* und Inter*diskriminierung, rassismuskritische Haltung und Critical Whiteness, Ableismus, Klassismus und Mehrfachdiskriminierung
Wünschenswert: - Kenntnisse in Berliner Unterstützungsstrukturen - Erfahrungen im Umgang mit Krisen - traumasensible Haltung
Den Rest des Textes findest du in den Kommentaren....